Heimspiel Pokal gegen Leverkusen am 2. Dezember 2025
Ein Pokalabend im Westfalenstadion, der alles mitbrachte, was diesen Wettbewerb ausmacht – große Erwartungen, hohe Intensität, bittere Enttäuschung. Am Ende steht das Aus. Und genau deshalb bleibt dieser Abend hängen.
Atmosphäre
Schon beim Einlaufen der Mannschaften war klar: Das hier wird kein gewöhnliches Spiel. Flutlicht, Dezemberkälte, volle Ränge – die Südtribüne war von der ersten Minute an da, laut, fordernd, kompromisslos. Pokalabende im Westfalenstadion haben ihre eigene Wucht, und Leverkusen bekam sie sofort zu spüren.
Das Spiel
Der BVB ging mutig in die Partie, suchte früh den Weg nach vorne, spielte mit Tempo und Aggressivität. Leverkusen hielt dagegen, blieb spielstark, lauerte auf Fehler. Es entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch, bei dem beide Teams wussten: Ein Moment kann alles kippen.
Und genau dieser Moment fiel auf die falsche Seite. Trotz Einsatz, trotz Druckphasen, trotz aller Versuche gelang es der Borussia nicht, das Spiel entscheidend auf ihre Seite zu ziehen. Leverkusen nutzte seine Chancen konsequent – und mit zunehmender Spielzeit wurde spürbar, wie sehr dieses Spiel an den Nerven zerrte.
Als der entscheidende Treffer fiel, ging ein hörbares Raunen durchs Stadion. Kein Pfeifen, kein Wutsturm – eher dieses stille Begreifen: Das war’s.
Von der Süd betrachtet
Von der Süd aus war es einer dieser Abende, an denen man alles gibt und trotzdem verliert. Die Unterstützung riss nicht ab, auch als es schwieriger wurde. Jeder Angriff wurde nach vorne geschrien, jeder Zweikampf gefeiert. Und doch blieb am Ende nur das Gefühl, dass heute mehr drin gewesen wäre.
Nach dem Abpfiff blieb es ungewöhnlich ruhig. Viele blieben stehen, blickten aufs Feld. Enttäuschung, ja – aber auch Stolz auf den Kampf. Pokal kann grausam sein.
Fazit
Der DFB-Pokal endet für den BVB an diesem Abend früher als gehofft. Gegen einen starken Gegner, in einem engen Spiel, in dem Kleinigkeiten entschieden haben. Es tut weh – gerade im eigenen Westfalenstadion.
Aber genau solche Abende gehören zu diesem Wettbewerb. Man fällt. Man ärgert sich. Und man kommt zurück.
Heja BVB!

