CL Heimspiel gegen Glimt am 10. Dezember 2025

Ein Champions-League-Abend im Westfalenstadion, der euphorisch begann, emotional weiterging und am Ende mit einem Punkt endete.

Stimmung & Atmosphäre

Das Westfalenstadion war am vorletzten Gruppenspieltag wieder bestens gefüllt. Die Südtribüne trug das Team von der ersten Minute an, laut, entschlossen, voller Hoffnung auf einen Heimsieg, der uns näher an die Achtelfinal-Qualifikation bringen sollte. Die Atmosphäre bestand aus einer Mischung von Zuversicht und dem unbedingten Willen, den Favoritenstatus zu bestätigen.

Spielverlauf – Höhen, Tiefen, Drama

Der BVB erwischte den besseren Start. Bereits in der 18. Minute traf Julian Brandt nach einer schnellen Kombination zur frühen Führung, die uns von der Süd aus jubeln ließ – der perfekte Beginn für einen wichtigen Abend.

Doch die Freude währte nicht lange: Nur wenige Minuten später, in der 42. Minute, glich Haitam Aleesami per Kopf für Bodø/Glimt aus – ein Nackenschlag kurz vor der Pause. Unser Spiel wirkte ab diesem Zeitpunkt etwas zerfahren, Chancen wurden nicht konsequent genutzt, stattdessen verteidigte die Norweger clever und aggressiv.

Nach dem Seitenwechsel setzten wir den Druck fort, dominierten Ball und Gegner. In der 51. Minute war es erneut Julian Brandt, der uns wieder in Führung brachte – diesmal nach einem abgeprallten Ball, den er abgeklärt ins Netz schoss. Die Südtribüne vibrierte erneut, der Sieg schien nur noch Formsache.

Doch in der 75. Minute schlug Bodø/Glimt wieder zu: Jens Petter Hauge traf zum 2:2 – ein Tor, das sich wie ein Stich anfühlte, nachdem wir über weite Strecken die aktivere Mannschaft waren. Trotz zahlreicher Chancen und dominanter Phasen reichte es am Ende nicht zum Sieg.

Gefühle und Reflektion

Von der Süd herrschte während des Spiels ein Wechselbad der Gefühle. Euphorie beim 1:0, Frust nach dem Ausgleich, wieder Jubel beim 2:1 und schließlich stille Enttäuschung nach dem erneuten Gegentor. Unsere Unterstützung war bis zum Schlusspfiff laut, leidenschaftlich und konsequent – aber manchmal reicht das leider nicht aus, wenn die Effizienz vorm Tor fehlt und der Gegner seine Chancen nutzt.

Fazit

Ein Spiel, in dem der BVB über weite Strecken den Ton angab und mehr Spielanteile hatte. Champions League-Drama pur – und ein Ergebnis, das die Tabelle enger macht und uns nach dem Abpfiff zum Nachdenken bringt. Der Punkt geht in Ordnung, auch wenn der Sieg greifbar war.

Heja BVB! 🖤💛

Zurück
Zurück

Auswärts in Freiburg am 15. Dezember 2025

Weiter
Weiter

Heimspiel gegen Hoffenheim am 7. Dezember 2025